Firmweekend in Appenzell

An einem Samstagmorgen im September lernte sich die Gruppe des diesjährigen Firmweges kennen. Wir verbrachten einige Stunden damit, uns vorzustellen und einander kennenzulernen. Der Tag verging wie im Flug, sodass schon bald das Kennenlern-Weekend bevorstand.

Wie jedes Jahr verbrachten die Jugendlichen ein Wochenende im Pfadiheim Appenzell. Das Wochenende war mit einem abwechslungsreichen Programm gefüllt. Kernaspekte dieses Zusammenkommens waren ein vertieftes Kennenlernen, die Auseinandersetzung mit sich selbst, dem Glück sowie das Nachdenken über die Beziehung zu Gott, der Kirche, sich selbst und seinen Mitmenschen.

Das Wochenende begann damit, sich auf spielerische Art zu begegnen. In kleinen Gruppen tauschten wir uns über die Arbeit, Schule, Familie, Freunde, Freizeit und den Firmweg aus. Danach war es auch schon Zeit für den «z’Nacht». Diesen bereitete jeder nach seinem Geschmack zu, da es Mini-Pizzas gab.

Der nächste Programmpunkt war zugleich das Highlight von diesem Wochenende, ein Fackelspaziergang. In regelmässigen Abständen spazierten die Jugendlichen mit Fackeln in der Hand im Umland von Appenzell umher und erhellten die Nacht. Auf dem Weg setzten sie sich mit der Frage: «Was bedeutet Glück für mich?» auseinander.

Zum Schluss trafen sich alle für einen warmen Punsch bei einem Lagerfeuer und teilten ihre Erkenntnisse zum Thema Glück.

Am Samstag machten wir uns auf den Weg in eine Kapelle in Appenzell. Auf den Bänken lagen schwarz-weiss Fotografien, von denen sich die Jugendlichen eines aussuchen durften. Anschliessend erklärte jeder wieso er/sie das Bild wählte und was die Gedanken dahinter waren.

Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang zur Kirche in Appenzell. Da der Spaziergang mit verbundenen Augen gemacht wurde, war es wichtig einander zu vertrauen. Sich mit verbundenen Augen leiten zu lassen erfordert Mut und Vertrauen zur Gruppe. Der Weg führte in die Kirche in Appenzell.

«Was bedeutet Gott für mich?» war die Leitfrage des Nachmittags. In spannenden Gesprächen und Gedankenreisen setzten wir uns mit dieser Frage auseinander. Zum Schluss erklärte jeder was Gott für ihn/sie bedeutete. Die Frage wurde sehr individuell beantwortet. Für jeden bedeutet Gott etwas anderes und trotzdem schien es für jeden etwas ähnliches zu sein.

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